Notice: Function _load_textdomain_just_in_time was called incorrectly. Translation loading for the searchpro domain was triggered too early. This is usually an indicator for some code in the plugin or theme running too early. Translations should be loaded at the init action or later. Please see Debugging in WordPress for more information. (This message was added in version 6.7.0.) in /var/www/vhosts/hosting172178.ae86d.netcup.net/heilpraktiker-in-tuebingen.de/httpdocs/wp-includes/functions.php on line 6170
Traumatherapie in Tübingen (PITT) – Sandra Pfeiffer

Traumatherapie in Tübingen – behutsam, ressourcenorientiert, sicher

Man­che Erfah­run­gen hören nicht auf, wenn sie vor­bei sind. Sie wir­ken wei­ter – in Form von wie­der­keh­ren­den Erin­ne­run­gen, inne­rer Unru­he, Schlaf­pro­ble­men, dem Gefühl, kon­stant auf der Hut zu sein, oder einer Lee­re, die sich nicht erklä­ren lässt. Wenn bela­sten­de Erleb­nis­se aus der Ver­gan­gen­heit Ihre Gegen­wart bestim­men, kann Trau­ma­the­ra­pie helfen.

In unse­rer Pra­xis in Tübin­gen bie­tet San­dra Pfeif­fer Trau­ma­the­ra­pie nach der Psy­cho­dy­na­misch Ima­gi­na­ti­ven Trau­ma­the­ra­pie (PITT) an – einer der eta­blier­te­sten und behut­sam­sten Metho­den im deutsch­spra­chi­gen Raum, ent­wickelt von Prof. Dr. Lui­se Red­de­mann. Die Behand­lung ist auf Deutsch, Eng­lisch, Spa­nisch und Fran­zö­sisch möglich.

→ Kosten­lo­ses Kennenlerngespräch

Was ist ein Trauma?

Ein psy­chi­sches Trau­ma ent­steht, wenn ein Mensch ein Ereig­nis erlebt, das sei­ne Fähig­keit zur Bewäl­ti­gung über­for­dert – etwa ein Unfall, Gewalt, Ver­lust, Miss­brauch oder anhal­ten­de emo­tio­na­le Ver­nach­läs­si­gung. Das Ner­ven­sy­stem reagiert mit einem Über­le­bens­mo­dus, der auch dann bestehen blei­ben kann, wenn die Gefahr längst vor­bei ist.

Man unter­schei­det zwei Formen:

Ein ein­ma­li­ges Trau­ma (Typ‑I) ent­steht durch ein ein­zel­nes, klar abgrenz­ba­res Ereig­nis – etwa einen Unfall, einen Über­fall oder eine Naturkatastrophe.

Ein kom­ple­xes Trau­ma (Typ-II) ent­wickelt sich durch früh ein­set­zen­de, wie­der­hol­te und lang andau­ern­de Bela­stun­gen – häu­fig in der Kind­heit, häu­fig durch nahe Bezugs­per­so­nen. Es kann zu einer kom­ple­xen Post­trau­ma­ti­schen Bela­stungs­stö­rung (kPT­BS, ICD-11) füh­ren und ist in der Behand­lung beson­ders anspruchsvoll.

Woran erkenne ich eine Traumafolgestörung?

Trau­ma­fol­gen zei­gen sich sehr unter­schied­lich. Häu­fi­ge Anzei­chen sind:

  • Wie­der­keh­ren­de, sich auf­drän­gen­de Erin­ne­run­gen oder Flashbacks
  • Alb­träu­me und Schlafstörungen
  • Stän­di­ge Anspan­nung, Schreck­haf­tig­keit, Gefühl von „stän­dig auf der Hut sein»
  • Ver­mei­dung von Orten, Men­schen oder Situa­tio­nen, die an das Erleb­te erinnern
  • Emo­tio­na­le Taub­heit oder das Gefühl, „neben sich zu ste­hen» (Dis­so­zia­ti­on)
  • Scham, Schuld­ge­füh­le, ein nega­ti­ves Selbstbild
  • Schwie­rig­kei­ten, Bezie­hun­gen zu ver­trau­en oder Nähe zuzulassen
  • Inne­re Lee­re trotz eines nach außen funk­tio­nie­ren­den Lebens

Nicht jede bela­sten­de Erfah­rung führt zu einer Trau­ma­fol­ge­stö­rung – und nicht jedes die­ser Anzei­chen bedeu­tet auto­ma­tisch ein Trau­ma. Ob Trau­ma­the­ra­pie für Sie sinn­voll ist, klä­ren wir gemein­sam und ohne Druck im Erstgespräch.

PITT – die Methode nach Luise Reddemann

Die Psy­cho­dy­na­misch Ima­gi­na­ti­ve Trau­ma­the­ra­pie (PITT) wur­de von Prof. Dr. med. Lui­se Red­de­mann ent­wickelt, einer Ner­ven­ärz­tin und Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin, die sich seit über 50 Jah­ren mit Trau­ma befasst und von 1985 bis 2003 die Kli­nik für Psy­cho­the­ra­pie und psy­cho­so­ma­ti­sche Medi­zin am Ev. Johan­nes-Kran­ken­haus in Bie­le­feld leitete.

PITT ver­bin­det psy­cho­dy­na­mi­sche Kon­zep­te mit ima­gi­na­ti­ven Tech­ni­ken (der geziel­ten Arbeit mit der Vor­stel­lungs­kraft), Ele­men­ten aus der Ver­hal­tens­the­ra­pie und Prin­zi­pi­en der Acht­sam­keit. Das Beson­de­re: PITT ist aus­ge­spro­chen res­sour­cen- und mit­ge­fühls­ori­en­tiert. Bevor bela­sten­de Erfah­run­gen über­haupt bear­bei­tet wer­den, steht die inne­re Sta­bi­li­tät an erster Stel­le. Es geht nicht dar­um, das Trau­ma erneut zu durch­le­ben, son­dern dar­um, einen siche­ren Umgang damit zu finden.

Die The­ra­pie glie­dert sich in drei Phasen:

1. Sta­bi­li­sie­rung. Zuerst stär­ken wir Ihre inne­ren Res­sour­cen und erler­nen Tech­ni­ken zur Selbst­be­ru­hi­gung und Emo­ti­ons­re­gu­la­ti­on. Ima­gi­na­ti­ons­übun­gen – etwa die Vor­stel­lung eines „siche­ren inne­ren Ortes» – geben Halt und Kon­trol­le. Die­se Pha­se ist das Fun­da­ment; sie darf so viel Zeit brau­chen, wie Sie brauchen.

2. Trau­ma­be­ar­bei­tung. Erst wenn aus­rei­chend Sta­bi­li­tät besteht, nähern wir uns dem Bela­sten­den – behut­sam, dosiert und immer mit der Mög­lich­keit, inne­zu­hal­ten. Über die „inne­re Büh­ne» wird das Erleb­te auf siche­re Distanz bear­bei­tet, ohne dass Sie über­flu­tet werden.

3. Inte­gra­ti­on. Das Erleb­te wird in die eige­ne Lebens­ge­schich­te ein­ge­ord­net – als etwas, das gesche­hen ist, aber nicht mehr die Gegen­wart bestimmt. Ziel ist, dass Sie Ihr Leben wie­der selbst­be­stimmt und mit neu­er inne­rer Frei­heit gestal­ten können.

Warum Körper und Psyche zusammengehören

Was San­dras Arbeit beson­ders macht: Sie ist nicht nur Trau­ma­the­ra­peu­tin, son­dern auch Heil­prak­ti­ke­rin mit kör­per­the­ra­peu­ti­schen Schwer­punk­ten. Trau­ma­ta sit­zen nicht nur im Kopf – sie zei­gen sich im Kör­per: in chro­ni­scher Anspan­nung, in Schmer­zen, in Erschöp­fung, in einem Ner­ven­sy­stem, das nicht zur Ruhe kommt.

San­dra kann bei­des in den Blick neh­men. Wo es sinn­voll ist, ergänzt sie die trau­ma­the­ra­peu­ti­sche Arbeit um kör­per­ori­en­tier­te Ver­fah­ren, die dem Ner­ven­sy­stem hel­fen, wie­der in einen Zustand von Sicher­heit zu fin­den. Die­se Ver­bin­dung von psy­chi­scher und kör­per­li­cher Ebe­ne ist in einer ein­zel­nen Pra­xis sel­ten – und für die Behand­lung von Trau­ma­fol­gen beson­ders wertvoll.

Für wen ist die Traumatherapie geeignet?

Die Trau­ma­the­ra­pie nach PITT eig­net sich unter ande­rem bei:

Fol­gen ein­ma­li­ger bela­sten­der Ereig­nis­se – Unfäl­le, Über­fäl­le, medi­zi­ni­sche Not­fäl­le, Ver­lust eines nahe­ste­hen­den Menschen.

Kom­ple­xen Trau­ma­fol­gen aus der Kind­heit – emo­tio­na­le Ver­nach­läs­si­gung, Miss­brauch, Gewalt, Bindungstraumata.

Trans­ge­ne­ra­tio­na­len Trau­ma­ta – bela­sten­de Erfah­run­gen, die über Gene­ra­tio­nen wei­ter­ge­ge­ben wur­den und im eige­nen Leben nachwirken.

Anhal­ten­den Bela­stungs­re­ak­tio­nen – wenn ein Ereig­nis lan­ge zurück­liegt, aber immer noch Sym­pto­me verursacht.

Wich­tig: PITT ist ein behut­sa­mes, sta­bi­li­sie­ren­des Ver­fah­ren. Soll­te im Lau­fe der Arbeit deut­lich wer­den, dass eine inten­si­ve­re psych­ia­tri­sche oder kli­ni­sche Behand­lung erfor­der­lich ist, sagen wir Ihnen das offen und unter­stüt­zen Sie bei der Suche nach der pas­sen­den Stelle.

Häufige Fragen zur Traumatherapie

Muss ich mein Trau­ma in allen Ein­zel­hei­ten erzäh­len? Nein. Ein zen­tra­les Prin­zip von PITT ist, dass Sie nicht gezwun­gen wer­den, das Bela­sten­de erneut zu durch­le­ben. Es geht nicht um das detail­lier­te Nach­er­zäh­len, son­dern um einen siche­ren, sta­bi­li­sie­ren­den Umgang mit dem, was war. Sie bestim­men das Tempo.

Wie lan­ge dau­ert eine Trau­ma­the­ra­pie? Das lässt sich nicht pau­schal sagen – es hängt von der Art und Schwe­re der Bela­stung ab. Die Sta­bi­li­sie­rungs­pha­se kann bei kom­ple­xen Trau­ma­ta viel Raum ein­neh­men. Wich­tig ist: Es gibt kein „Muss» und kei­nen Zeit­druck. Wir gehen in Ihrem Tempo.

Wie lan­ge dau­ert eine ein­zel­ne Sit­zung? In der Regel 60 bis 90 Minu­ten. Die Häu­fig­keit ver­ein­ba­ren wir individuell.

Ist Trau­ma­the­ra­pie beim Heil­prak­ti­ker seri­ös? San­dra ist aus­ge­bil­de­te Trau­ma­the­ra­peu­tin nach PITT (Prof. Dr. Red­de­mann), syste­mi­sche The­ra­peu­tin (SG) und Heil­prak­ti­ke­rin mit Erlaub­nis zur Aus­übung der Heil­kun­de. PITT ist ein eta­blier­tes, wis­sen­schaft­lich beschrie­be­nes Ver­fah­ren, das auch in Kli­ni­ken ein­ge­setzt wird. Bei schwe­ren psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen, die eine fach­ärzt­li­che Behand­lung erfor­dern, ver­wei­sen wir klar weiter.

Kann ich die The­ra­pie auf Eng­lisch, Spa­nisch oder Fran­zö­sisch füh­ren? Ja. San­dra behan­delt in allen vier Spra­chen. Gera­de bei trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen ist es wich­tig, in der Spra­che arbei­ten zu kön­nen, in der man sich am sicher­sten fühlt – oft die Muttersprache.

Über­nimmt die Kran­ken­kas­se die Kosten? Die Behand­lung bei einer Heil­prak­ti­ke­rin ist eine Pri­vat­lei­stung. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen und Heil­prak­ti­ker-Zusatz­ver­si­che­run­gen erstat­ten die Kosten je nach Tarif häu­fig ganz oder teil­wei­se. Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen über­neh­men die Kosten in der Regel nicht.

Ihr erster Schritt

Der Weg aus einer Trau­ma­fol­ge­stö­rung beginnt mit einem siche­ren ersten Gespräch. In unse­rem kosten­lo­sen und unver­bind­li­chen Ken­nen­lern­ge­spräch – 15 bis 20 Minu­ten am Tele­fon – kön­nen Sie in Ruhe schil­dern, was Sie bela­stet. Ohne Druck, ohne dass Sie etwas erzäh­len müs­sen, das Sie noch nicht erzäh­len möchten.

San­dra Pfeif­fer – Heil­prak­ti­ke­rin, Trau­ma­the­ra­peu­tin (PITT), Syste­mi­sche The­ra­peu­tin Am Lust­nau­er Tor 6, 72074 Tübin­gen Tel.: 07071 – 99 50 53 www.systemik-in-tuebingen.de

→ Ken­nen­lern­ge­spräch anfragen

Hin­weis: Die Psy­cho­dy­na­misch Ima­gi­na­ti­ve Trau­ma­the­ra­pie (PITT) ist ein eta­blier­tes trau­ma­the­ra­peu­ti­sches Ver­fah­ren. Sie ersetzt bei schwe­ren psych­ia­tri­schen Erkran­kun­gen kei­ne fach­ärzt­li­che oder kli­ni­sche Behand­lung. Bei aku­ten Kri­sen oder Sui­zid­ge­dan­ken wen­den Sie sich bit­te umge­hend an Ihren Arzt, den ärzt­li­chen Not­dienst (116 117), den Not­ruf (112) oder die Tele­fon­seel­sor­ge (0800 111 0 111 / 0800 111 0 222).