Zwei Berichte mit den Titeln „SOcheck“ und „OLIGOcheck complète“ präsentieren Gesundheits- und Wellnessdaten in Grafiken und Diagrammen auf weißem Hintergrund.

Spektralfotometrie in Tübingen – Mikronährstoffe und Schwermetalle schmerzfrei messen

Sie möch­ten wis­sen, ob Ihr Kör­per aus­rei­chend mit Mine­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten ver­sorgt ist – oder ob eine Schwer­me­tall­be­la­stung vor­liegt? In unse­rer Natur­heil­pra­xis in Tübin­gen nut­zen wir die Spek­tral­fo­to­me­trie als schnel­les, schmerz­frei­es Dia­gno­se­ver­fah­ren: Ein hand­gro­ßes Mess­ge­rät wird auf die Han­din­nen­flä­che auf­ge­setzt, und inner­halb weni­ger Minu­ten erhal­ten wir einen umfas­sen­den Über­blick über Ihren Mikro­nähr­stoff­sta­tus und mög­li­che toxi­sche Bela­stun­gen – ohne Blut­ab­nah­me und ohne tage­lan­ge War­te­zeit auf Laborergebnisse.

Was ist Spektralfotometrie?

Spek­tral­fo­to­me­trie ist ein opti­sches Mess­ver­fah­ren, das auf dem Lambert-Beer’schen Gesetz basiert. Das Prin­zip: Jede che­mi­sche Sub­stanz – ob Mine­ral­stof­fe, Spu­ren­ele­men­te oder Schwer­me­tal­le – absor­biert und reflek­tiert Licht auf einem cha­rak­te­ri­sti­schen Wel­len­län­gen­be­reich. Je höher die Kon­zen­tra­ti­on einer Sub­stanz im Gewe­be, desto mehr Licht wird absorbiert.

Ein gebün­del­ter Licht­strahl wird auf die Haut der Han­din­nen­flä­che gerich­tet. Aus dem Muster der Licht­ab­sorp­ti­on errech­net die Soft­ware die Kon­zen­tra­ti­on der ein­zel­nen Sub­stan­zen im Gewe­be. Das Ergeb­nis liegt in Minu­ten vor – direkt in der Pra­xis, sofort besprechbar.

Spek­tral­fo­to­me­trie wird seit mehr als zwei Jahr­zehn­ten in der Medi­zin, Phar­ma­zie, Labor­dia­gno­stik und Lebens­mit­tel­che­mie ein­ge­setzt. In der Heil­prak­ti­ker­pra­xis nut­zen wir die­se Tech­no­lo­gie, um schnell und unkom­pli­ziert einen ersten Über­blick über den Nähr­stoff­sta­tus zu gewinnen.

Was wird gemessen?

Mine­ral­stof­fe und Spu­ren­ele­men­te – dar­un­ter Magne­si­um, Kal­zi­um, Kali­um, Zink, Selen, Eisen, Kup­fer, Man­gan, Chrom, Jod, Sili­zi­um und wei­te­re. Die­se Mikro­nähr­stof­fe sind an nahe­zu allen bio­che­mi­schen Pro­zes­sen betei­ligt: vom Ener­gie­stoff­wech­sel über die Immun­funk­ti­on bis zur Hormonproduktion.

Toxi­sche Schwer­me­tal­le – dar­un­ter Alu­mi­ni­um, Queck­sil­ber, Blei, Cad­mi­um, Arsen, Nickel und wei­te­re. Schwer­me­tal­le kön­nen sich über Jah­re im Gewe­be anrei­chern – aus Nah­rung, Trink­was­ser, Zahn­fül­lun­gen, Umwelt­be­la­stun­gen oder beruf­li­cher Expo­si­ti­on. Ihre Bela­stung ist im Blut oft unauf­fäl­lig, weil die Metal­le bevor­zugt in Gewe­be und Zel­len ein­ge­la­gert werden.

Warum Spektralfotometrie statt Blutuntersuchung?

Blut­un­ter­su­chun­gen sind nach wie vor der Gold­stan­dard in der Labor­dia­gno­stik – und wir emp­feh­len sie, wenn eine genaue Bestim­mung ein­zel­ner Wer­te erfor­der­lich ist. Die Spek­tral­fo­to­me­trie ersetzt kei­ne Labor­dia­gno­stik, ergänzt sie aber sinn­voll, und zwar aus fol­gen­den Gründen:

Mes­sung im Gewe­be statt im Blut. Die klas­si­sche Blut­un­ter­su­chung misst, was im Blut­se­rum zir­ku­liert. Das sagt aber nicht immer aus, was tat­säch­lich in den Zel­len ankommt. Ein nor­ma­ler Blut­spie­gel bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass die Zel­len aus­rei­chend ver­sorgt sind. Die Spek­tral­fo­to­me­trie misst trans­der­mal – also durch die Haut direkt im Gewebe.

Sofort­er­geb­nis. Wäh­rend Labor­er­geb­nis­se Tage dau­ern, liegt das Ergeb­nis der Spek­tral­fo­to­me­trie in weni­gen Minu­ten vor. Das ermög­licht eine sofor­ti­ge Bespre­chung und The­ra­pie­pla­nung noch im sel­ben Termin.

Schmerz­frei und unkom­pli­ziert. Kei­ne Nadel, kei­ne Blut­ab­nah­me, kei­ne auf­wen­di­ge Vor­be­rei­tung. Das Gerät wird ledig­lich auf vier Punk­te der Han­din­nen­flä­che auf­ge­setzt. Auch für Kin­der und Men­schen mit Nadel­angst bestens geeignet.

Schwer­me­tal­le im Gewe­be sicht­bar machen. Schwer­me­tal­le lagern sich bevor­zugt in Gewe­be und Zel­len ein, nicht im Blut. Eine Blut­un­ter­su­chung zeigt oft unauf­fäl­li­ge Wer­te, obwohl eine rele­van­te Bela­stung im Gewe­be vor­liegt. Hier kann die Spek­tral­fo­to­me­trie wich­ti­ge Hin­wei­se liefern.

Wann empfehlen wir eine Spektralfotometrie?

Die Mes­sung ist in vie­len Situa­tio­nen ein sinn­vol­ler erster Schritt:

Unkla­re Beschwer­den – bei anhal­ten­der Müdig­keit, Erschöp­fung, Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­men, Schlaf­stö­run­gen oder Infekt­an­fäl­lig­keit, die kei­ne kla­re Ursa­che haben, lie­fert die Mes­sung Hin­wei­se auf mög­li­che Nähr­stoff­män­gel oder Belastungen.

Vor Beginn einer Mikro­nähr­stoff­the­ra­pie – bevor wir im Rah­men der ortho­mo­le­ku­la­ren Medi­zin Nähr­stof­fe gezielt ergän­zen, zeigt die Spek­tral­fo­to­me­trie, wo tat­säch­lich ein Man­gel vor­liegt und wo nicht. Das ver­mei­det Über- wie Unterdosierung.

Ver­laufs­kon­trol­le – nach eini­gen Wochen oder Mona­ten The­ra­pie wie­der­ho­len wir die Mes­sung, um den Erfolg der Sup­ple­men­tie­rung zu über­prü­fen und die Dosie­rung gege­be­nen­falls anzupassen.

Ver­dacht auf Schwer­me­tall­be­la­stung – bei beruf­li­cher Expo­si­ti­on, vie­len Amal­gam­fül­lun­gen, unkla­ren chro­ni­schen Beschwer­den oder dem Wunsch nach einem Belastungsscreening.

Schwan­ger­schafts­pla­nung und Schwan­ger­schaft – der Mikro­nähr­stoff­be­darf ist in die­ser Pha­se deut­lich erhöht. Die Mes­sung hilft, gezielt zu ergän­zen statt pauschal.

Sport­ler und Lei­stungs­ori­en­tier­te – inten­si­ves Trai­ning erhöht den Ver­brauch an Magne­si­um, Zink, Eisen und ande­ren Mikro­nähr­stof­fen. Die Mes­sung zeigt, wo nach­ge­steu­ert wer­den sollte.

So läuft die Messung ab

  1. Daten erfas­sen: Zu Beginn geben wir Ihre Basis­da­ten in die Soft­ware ein – Geschlecht, Alter und Blut­grup­pe. Ihre Blut­grup­pe muss für die Mes­sung bekannt sein. Falls Sie Ihre Blut­grup­pe nicht ken­nen, ist das kein Pro­blem: Wir bestim­men sie direkt in der Pra­xis mit einem schnel­len Blut­grup­pen­test vor Ort.
  2. Mes­sung an der Hand: Das Spek­tral­fo­to­me­ter wird auf vier Punk­te Ihrer Han­din­nen­flä­che auf­ge­setzt. Die Mes­sung selbst dau­ert nur weni­ge Sekun­den pro Punkt – Sie spü­ren ledig­lich den leich­ten Kon­takt des Geräts auf der Haut.
  3. Aus­wer­tung: Inner­halb weni­ger Minu­ten berech­net die Soft­ware Ihren indi­vi­du­el­len Sta­tus und stellt die Ergeb­nis­se über­sicht­lich dar – mit farb­li­chen Mar­kie­run­gen für Nor­mal­be­rei­che, Män­gel und Über­schüs­se. → [Hier fin­den Sie eine Bei­spiel­aus­wer­tung (PDF).]
  4. Bespre­chung und The­ra­pie­emp­feh­lung: Wir gehen die Ergeb­nis­se gemein­sam durch und bespre­chen, ob und wel­che Maß­nah­men sinn­voll sind – geziel­te Sup­ple­men­tie­rung, Ernäh­rungs­an­pas­sung, wei­ter­füh­ren­de Labor­dia­gno­stik oder eine Aus­lei­tungs­the­ra­pie bei Schwermetallbelastung.

Die gesam­te Mes­sung inklu­si­ve Bespre­chung dau­ert etwa 30 Minuten.

Häufige Fragen zur Spektralfotometrie

Ist die Mes­sung schmerz­haft? Nein, die Mes­sung ist voll­kom­men schmerz­frei. Es wird kein Blut abge­nom­men und kei­ne Nadel ver­wen­det. Das Gerät wird ledig­lich auf die Han­din­nen­flä­che auf­ge­setzt – ver­gleich­bar mit einem Handscanner.

Wie zuver­läs­sig sind die Ergeb­nis­se? Die Spek­tral­fo­to­me­trie lie­fert eine ori­en­tie­ren­de Über­sicht über den Mikro­nähr­stoff­sta­tus im Gewe­be. Sie eig­net sich gut als Scree­ning und Ver­laufs­kon­trol­le. Bei auf­fäl­li­gen oder grenz­wer­ti­gen Ergeb­nis­sen emp­feh­len wir ergän­zend eine labor­me­di­zi­ni­sche Blut­un­ter­su­chung, um ein­zel­ne Wer­te exakt zu bestä­ti­gen. Die Metho­de ersetzt kei­ne Labor­dia­gno­stik, son­dern ergänzt sie. Eine anony­mi­sier­te Bei­spiel­aus­wer­tung fin­den Sie → [hier].

Ersetzt die Spek­tral­fo­to­me­trie eine Blut­un­ter­su­chung? Nein. Bei­de Ver­fah­ren lie­fern unter­schied­li­che Infor­ma­tio­nen: Die Blut­un­ter­su­chung misst die Kon­zen­tra­ti­on im Serum, die Spek­tral­fo­to­me­trie im Gewe­be. In unse­rer Pra­xis nut­zen wir häu­fig bei­des in Kom­bi­na­ti­on – die Spek­tral­fo­to­me­trie als schnel­len Über­blick, die Labor­dia­gno­stik zur geziel­ten Absi­che­rung ein­zel­ner Werte.

Muss ich mich auf die Mes­sung vor­be­rei­ten? Idea­ler­wei­se soll­ten Sie am Tag der Mes­sung kei­ne Hand­creme auf­ge­tra­gen haben und die Hän­de soll­ten sau­ber und trocken sein. Außer­dem muss Ihre Blut­grup­pe bekannt sein – falls nicht, bestim­men wir sie unkom­pli­ziert vor Ort in der Pra­xis. Eine wei­te­re Vor­be­rei­tung ist nicht nötig.

Was kostet die Mes­sung? Die Spek­tral­fo­to­me­trie wird nach dem Gebüh­ren­ver­zeich­nis für Heil­prak­ti­ker (GebüH) abge­rech­net. Die genau­en Kosten bespre­chen wir trans­pa­rent vor der Mes­sung. Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­run­gen und Heil­prak­ti­ker-Zusatz­ver­si­che­run­gen erstat­ten die Kosten häu­fig ganz oder teilweise.

Für wen eig­net sich die Mes­sung? Für Erwach­se­ne, Kin­der und Schwan­ge­re glei­cher­ma­ßen. Gera­de bei Kin­dern und Men­schen mit Nadel­angst ist die schmerz­freie Mes­sung eine idea­le Alter­na­ti­ve zur Blut­ab­nah­me als erster Diagnoseschritt.

Ihre Praxis für Spektralfotometrie in Tübingen

Sie möch­ten wis­sen, wie es um Ihren Mikro­nähr­stoff­sta­tus steht – oder ob eine Schwer­me­tall­be­la­stung vor­liegt? Nut­zen Sie unser kosten­lo­ses und unver­bind­li­ches Ken­nen­lern­ge­spräch. Unse­re Pra­xis liegt zen­tral in Tübin­gen und ist auch aus Reut­lin­gen, Rot­ten­burg und dem Umland gut erreichbar.

Jetzt Ter­min online anfra­gen – wir mel­den uns in der Regel inner­halb von 12 Stunden.

Hin­weis: Die spek­tral­fo­to­me­tri­sche Gewe­be­mes­sung ist ein Ver­fah­ren der kom­ple­men­tä­ren Dia­gno­stik. Die Ergeb­nis­se sind als ori­en­tie­ren­de Hin­wei­se zu ver­ste­hen und erset­zen kei­ne labor­me­di­zi­ni­sche Blut­un­ter­su­chung. Bei auf­fäl­li­gen Wer­ten emp­feh­len wir eine ergän­zen­de Labor­dia­gno­stik zur Absicherung.